GFF Holzforschung München e. V.

FÖRDERUNG - FORSCHUNG - VERNETZUNG



 

 Aktuelles


Leo Schörghuber Preis 2019 vergeben

von links: Prof. Richter (Holzforschung München), M.Sc. Marion Montiel Cabrera (Preisträgerin), Prof. Wegener (in Vertretung für Prof. Hofmann)

Im Rahmen des 19. Münchener Holzkolloquiums wurde der vom bayerischen Unternehmer Leo Schörghuber gestiftete Preis zur Förderung der Holzforschung zum 14. Mal vergeben.

Frau Marion Montiel Cabrera, M.Sc wurde für ihre Masterarbeit “Museo náutico nao victoria“ an der Professur für Holzarchitektur der Technischen Universität München auf Beschluss des Stiftungsrates am 8. November 2019 ausgezeichnet.

Der Preis wurden von Prof. Dr. Dr. habil. Drs.h.c. Wegener, TUM Emeriti of Excellence in Vertretung des Präsidenten vergeben.



Neues Positionspapier "Holzbasierte Bioökonomie" veröffentlicht

"Der Forst- und Holzsektor leistet einen großen Beitrag zum Wandel hin zu einer zukunftsfähigen Wirtschaftsweise. Im Rahmen der Bioökonomie bieten die Holzproduktion sowie die Weiterentwicklung traditioneller und innovativer Formen der Holzverarbeitung Chancen zur Steigerung biobasierter Wertschöpfung. Das neu veröffentlichte Positionspapier > Holzbasierte Bioökonomie greift diese Aspekte auf und leitet Handlungsempfehlungen ab." (Quelle: http://www.biooekonomierat-bayern.de/)



Holzwissenschaftliches Seminar an der HFM

In den Seminaren werden aktuelle Forschungsarbeiten (Bachelor- / Master- / und Doktorarbeiten) allen Interessierten vorgestellt. Die Seminare bieten die Möglichkeit sich über die Inhalte und Ergebnisse der jeweiligen Arbeit zu informieren und Fragen zu diskutieren.

Weitere Informationen

Lange Nacht der Münchner Museen, 19. Oktober 2019

Xylothek – Holzforschung München der TUM

Mit über 20.000 Mustern beherbergt die Holzforschung München eine der europaweit größten Holzsammlungen. Besucher*innen erhalten hier einen Einblick in die Vielfalt der Holzarten aus aller Welt und tauchen am Mikroskop in die (ästhetische) Welt der Holzanatomie ein. „Holzbücher“ aus dem 19. Jh. zeigen die Verbindung zwischen systematischen Sammlungen und Naturalienkabinetten. Die Mitarbeiter informieren über den Beitrag der Sammlung zum Artenschutz und warum Holz ein Material der Zukunft ist.

Kick-off Meeting für FNR-Projekt in Dresden

„Holzbasierte Werkstoffe im Maschinenbau: Berechnungskonzepte, Kennwertanforderungen, Kennwertermittlung“

Am 30. und 31. Januar 2019 fand am IHD in Dresden das Kick-off Meeting für das durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) im Rahmen des Förderprogramms „Nachwachsende Rohstoffe“ geförderte Projekt „Holzbasierte Werkstoffe im Maschinenbau: Berechnungskonzepte, Kennwertanforderungen, Kennwertermittlung“ statt.

Partner im Projekt sind die TU München (Lehrstuhl für Holzwissenschaft; Projektkoordination), das WKI, die TU Chemnitz (Professur Förder- und Materialflusstechnik), das IHD, die TU Dresden (Lehrstuhl für Holztechnik und Faserwerkstofftechnik), die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (Fachbereich Holzingenieurwesen), die Georg-August-Universität Göttingen (Abteilung Holzbiologie und Holzprodukte), die PTS Heidenau sowie die Hochschule Rosenheim. Das Projekt mit einer Laufzeit von 36 Monaten wird von Firmen aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaft (Holzwerkstoff- und Klebstoffindustrie, Holzbau, Anlagen- und Maschinenbau, Mess- und Prüftechnik) unterstützt.

Ziel des Vorhabens ist es, Holz und Holzwerkstoffen den Zugang in die Absatzmärkte des Maschinen- und Anlagenbaus zu ermöglichen. Dies soll über eine verbesserte Berechenbarkeit von Holzkompositen und Holzhybriden in Leichtbauanwendungen realisiert werden. Dazu ist die Entwicklung und Evaluierung eines zweistufigen Berechnungskonzeptes, bestehend aus einer analytisch-semiprobabilistischen Bemessung und einer anschließenden Simulation, vorgesehen.

Das Projekt gliedert sich in drei Schwerpunkte:

  1. Entwicklung und Validierung eines Berechnungskonzeptes für statische, einachsige Beanspruchungen
  2. Definition und Ermittlung relevanter Materialkennwerte für Vollholz, Furniere, Klebstoffe, Faserwerkstoffe und deren Verbünde, einschließlich der Entwicklung bzw. Adaption geeigneter Prüfmethoden
  3. Validierung der Kennwertermittlung.

Zur Nutzung bei der Auslegung und Simulation von Maschinenbauteilen aus Holz und holzbasierten Kompositen, aber auch in Kombination mit anderen Werkstoffen, werden die ermittelten Materialkennwerte in einer Datenbank abgelegt und stehen dann auch für Berechnungen, Bemessungen und Simulationen in anderen Anwendungsbereichen, insbesondere der Bauindustrie, zur Verfügung.

Interforst 2018

Vom 18. – 22. Juli 2018 besuchten mehr als 50.000 Fachbesucher die 13. Internationale Leitmesse für Forstwirtschaft und Forsttechnik. Die Bedeutung der Messe wurde durch die Präsenz hochrangiger Politiker unterstrichen. Am Gemeinschaftsstand der Bayerischen Forstverwaltung, der Bayerischen Staatsforsten AöR mit dem Bayerischen Waldbesitzerverband e.V. und pro Holz Bayern unterzeichneten Ministerpräsident Markus Söder und Staatsministerin Michaela Kaniber den „Waldpakt“. Anlass dazu war die 100-Jahr-Feier des Bayerischen Waldbesitzerverbandes. Highlight am Gemeinschaftsstand war unter anderem das „Biofore Concept Car“ von UPM, welches anschaulich die verschiedenen Innovationen wie z.B. UPM Formi, ein Biocomposite aus Cellelosefasern und Kunststoff, oder UPM BioVerno, ein holzbasierter Diesel, in einer praxisnahen Anwendung präsentiert. Hauptthema bei pro Holz Bayern war die Herstellung von Textilfasern auf Cellulosebasis. Highlight war ein design-prämiertes Abendkleid aus dem neuen „Tencel TM Luxe“ Filament der Lenzing AG, welche mithilfe einer innovativen Spinntechnologie direkt aus dem Filament gesponnen werden kann und seidenähnliche Eigenschaften besitzt.